Führt Bewegungsmangel zu Bluthochdruck?

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Bewegungsmangel spielt eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Bluhochdruck. Schon inaktive Kinder (weniger als 60 min Bewegung / Tag) im Alter zwischen 2-6 Jahren haben höhere Blutdruckwerte als „Aktive“ Kinder. Diese entwicklen auch häufiger Bluthochdruck. Ähnliche Auswirkungen von Bewegungsmangel findet man auch in der Jugend und im Erwachsenenalter. Personen welche 1-3 Stunden Sport pro Woche ausüben hatten ein ca 11% geringeres Risiko Bluthochdruck zu entwicklen als jene die nur 1 Stunde Sport pro Woche machten.

Bewegungsmangel trägt wesentlich dazu bei, dass man einen hohen Blutdruck entwickelt.

Bei Personen die mehr als 4 Stunden in der Woche trainierten war das Risiko sogar um 19% geringer. Vermutlich ist das Risiko Bluthochdruck bei Bewegungsmangel zu entwickeln auch abhängig von anderen Risikofaktoren und der jeweiligen genetischen Veranlagung. Bei Bewegungsmangel kommt es auch viel eher zu Übergewicht, Diabetes und Fettstoffwechselstörungen. All diese Faktoren begünstigen nicht nur die Entstehung des Bluthochdrucks sondern erhöhen auch das kardiovaskuläre Risiko. Für die positive Auswirkung von körperlicher Aktivität spricht auch die Tatsache, dass regelmäßiges Training bei Patienten mit Bluthochdruck zu einer Reduktion des Blutdrucks führt und sogar die Normalisierung des Blutdrucks möglich ist.

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