Führt Bluthochdruck auch zu Rhythmusstörungen?

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Bluthochdruck ist einer der wichtigste Risikofaktoren für Vorhofflimmern. Die Entstehung von Vorhofflimmern wird dadurch gefördert, dass das Herz bei einen hohen Blutdruck gegen einen Widerstand pumpen muss. Dadurch wird der Herzmuskel dicker (linksventrikuläre Hypertrophie) und steifer. Als Folge steigen die Drucke im Herzen an. Vor allem in den Vorkammern. Die Vorkammer vergrößern sich zunehmend und es kommt zu Narbenbildungen. Als Folge entsteht Vorhofflimmern. Das Auftreten von Vorhofflimmern ist fast doppelt so häufig bei Bluthochdruck wobei das Risiko für Vorhofflimmern von der Höhe und Dauer der Hochdruckerkrankung abhängt. Vorhofflimmern kann auch im Rahmen einer Blutdruckkrise auftreten.

Neben Vorhofflimmern findet man auch ventrikuläre Rhythmusstörungen (Extraschläge). Vor allem wenn das Herz durch den Blutdruck bereits geschädigt ist (Herzinfarkt, linksventrikuläre Hypertrophie). Nächtliche Rhythmusstörungen können wiederum hinweisend für eine obstruktive Schlafapnoe sein. Patienten mit ausgeprägter Verdickung des Herzwand (als Folge des Bluthochdrucks) haben ein erhöhtes Risiko im (durch eine ventrikulären Rhythmusstörung) am plötzlichen Herztod zu versterben.

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