Kann eine Nierenerkrankung zu Bluthochdruck führen?

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Die Niere ist maßgeblich an der Blutdruckregulation beteiligt. Die Niere spielt deshalb bei der Entstehung von Bluthochdruck eine wichtige Rolle. Einerseits wird die Niere durch Bluthochdruck geschädigt. Andererseits führen Nierenerkrankungen auch selbst zu einem Bluthochdruck. Man unterscheidet zwischen einer sog. „renovaskulären Hypertonie“ und einer Hypertonie als Folge eines „chronischen Nierenversagens“.

Bei der renovaskulären Hypertonie führt eine Verengung der Nierenarterie (Nierenarterienstenose) zu einem Anstieg des Blutdrucks. Bei einem chronischen Nierenversagens (zum Beispiel durch Diabetes, Nierenentzündung, Nierenzystenerkrankung aber auch Bluthochdruck selbst) führt der Verlust der Filterfunktion der Niere zu Störungen des Wasserhaushaltes und der Hormonausscheidung der Niere. Diese Hormone spielen wiederum eine sehr wichtige Rolle bei der Blutdruckregulation. Diese aber auch andere sehr komplexe Mechanismen führen letztlich zu einem Anstieg des Blutdrucks.

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