Was ist die Intima Media Dicke und welche Rolle spielt diese bei Bluthochdruck?

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Bei Patienten mit Bluthochdruck kommt es oft schon sehr früh im Verlauf der Erkrankung zu einer Verdickung der Arterien (Intima Media Dicke). Diese Verdickung ist vermutlich Ausdruck einer höheren Druckbelastung der Gefäßwand. Patienten mit einer dicken Gefäßwand haben ein höheres kardiovaskuläres Risiko, man vermutet daher, dass die Verdickung der Arterien quasi ein Frühstadium der Atherosklerose ist. Die Dicke der Gefäße läßt sich mit Hilfe des Carotis Ultraschalls messen. Dabei misst man die Dicke der innersten (Intima) und der mittleren (Media) Schicht der Halsschlagader (Intima Mediadicke).

Messung der Intima Media mittels Ultraschall (Carotis Ultraschall)

Der Messwert wird verwendet um, dass Risiko für die Atherosklerose einzuschätzen. Bei der Beurteilung der Intima Mediadicke muss allerdings auch berücksichtigt werden, dass die Dicke des Gefäßes altersabhängig ist. Je älter man wird, umso dicker wird auch die Wand der Arterien. Daher gibt es auch altersabhängige Normalwerte.

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