Was ist ein Non-Dipper?

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Die Bezeichnung „Non-Dipper“ bezieht sich auf das circadiane Blutdruckverhalten. Typischerweise fällt der Blutdruck während man schläft. Wen der Blutdruck um mehr als  10% in der Nacht abfällt spricht man von „Dipper“ wenn dies nicht der Fall ist spricht man von „Non-Dipper“. Non-Dipper zeigen eine verstärkte  nächtliche Aktivierung des sog. Renin-Angiotensin Systems. Diese Form des Bluthochdrucks ist häufiger mit einem Endorganschaden verbunden (Verdickung des Herzmuskels / linksventrikuläre Hypertrophie, Eiweis im Harn, Zunahme der Intima Media Dicke). Ob tatsächlich ein Dipper oder Non-Dipper laut 24 Stundenblutdruckmessung vorliegt muss kritisch hinterfragt werden da viele Faktoren die Diagnose beeinflussen. Hierzu gehört die Höhe des Tagesblutdrucks (Aktivität während des Tages, Schlafposition, Schlafzeitraum, nächtlicher Aufwachphasen).

Als Non-Dipper bezeichnet man Patienten bei denen der Blutdruck in der Nacht nicht oder nur sehr wenig absinkt

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