Was ist eine hypertensive Krise?

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Ein plötzlicher massiver Blutdruckanstieg wird als hypertertensive Krise bezeichnet. Es gibt unterschiedliche Grenzwerte ab wann man von einer hypertensiven Krise spricht. Manche sprechen schon ab Blutdruckwerte von 180/120mmHg von einer Blutdruckkrise andere erst ab 230/130mmHg. Faktum ist, dass der Schwellenwert bei dem Beschwerden auftreten stark schwankt. Vor allem Patienten welche schon sehr lange einen hohen Blutdruck haben können auch sehr hohe Werte erstaunlich gut tolerieren.

Bei sehr hohen Blutdruckwerten können Beschwerden wir Ohrensausen, Kopfschmerzen, Nasenbluten Druck auf der Brust oder Atemnot auftreten

Welche Gefahren bestehen?

Blutdruckkrisen bergen das Risiko für Herzversagen und Schlaganfällen. Eine deutlich höhere Gefährdung besteht bei zusätzlichem vorliegen von Folgeschäden (Organschäden) durch Bluthochdruck wie zum Beispiel eines Nierenversagens, oder einer Herzmuskelschwäche. In diesem Fall spricht man von einem „hypertensiven Notfall“ (hypertensive emergency). Wenn keine Organschäden vorliegen spricht man von einer „hypertensiven „Dringlichkeit“ (hypertensive urgency).

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