Was ist eine Orthostatische Hypotonie und warum kann sie unter einer Blutdruckbehandlung auftreten?

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Von einer orthostatischen Hypotonie spricht man wenn der Blutdruck bei Lagewechsel vom Liegen oder Sitzen in eine stehende Position auf Werte unter 90/60mmHg fällt. Unter normalen Bedingungen wird dies dadurch verhindert, dass unsere Gefäße in den Beinen zusammenziehen. Dadurch wird ein versacken des Blutes in die Beine und somit eine orthostatische Reaktion verhindert. Bei Patienten mit orthostatischer Syndrom ist diese Gegenregulation gestört, sie werden durch den Blutdruckabfall bei Lagewechsel schwindlig, verspüren eine Blutlehre im Kopf und können sogar kollabieren (ohnmächtig werden). Gefährlich ist dies nicht da sich der Blutdruck im liegen rasch normalisiert. Orthostasereaktionen treten häufiger bei Diabetiker und bei Patienten auf die schon von Haus aus tiefe Blutdruckwerte haben (Hyoptoniker) oder Patienten bei denen der Blutdruck zu stark gesenkt wurde. Manchen blutdrucksenkende Medikament sind bekannt dafür das sie eine Orthostase auslösen können. Allen voran Alpha Blocker und Diuretika.

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