Was sind Diuretika?

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Diuretika sind „harntreibende“ Medikamente. Sie werden auch Entwässerungsmittel gennant. Diuretika steigern die Auscheidung von Natrrium (Kochsalz) und Wasser über die Nieren. Dies führt zu einer Veringerung des Blutvolumes und dadurch zu einer Blutdrucksenkung. Man teilt Diuretika nach ihrem Wirkmechanismus in unterschiedliche Klassen ein (Schleifendiuretika, Thiazide und Kaliumsparende). Diuretika verstärken die Wirkung von anderen Blutdrucksenkern und werden deshalb oft mit diesen kombiniert (Kombinationspräparate). Selten reichen Diuretika alleine aus um den Blutdruck zu senken.  Diuretika sind sehr sichere Medikamente und wurden schon viele Jahrzehnte in der Behandlung des Hochdrucks eingesetzt. Es ist allerdings darauf zu achten das Diuretika die Spurenelemente (Natrium, Kalium) im Blut beeinflussen können. Diuretika werden auch bei anderen Erkrankungen wie der Herzinsuffizienz eingesetzt.

Diuretika (Entwässerungsmittel)
WirkungFördern die Natrium- und Wasserausscheidung über die Nieren. Reduzieren das Blutvolumen.
IndikationBluthochdruck, Herzmuskelschwäche, Ödeme (Wasseransammlung im Körper)
SubstanzenThiazide: Hydrochlorothiazid (HCT, Esidrix®), Chlortalidon (Hygroton®), Indapamid (Fludex®), Kaliumsparende Diuretika:  Spironolacton (Aldactone®), Schleifendiuretika: Furosemid(Lasix®), Toresemid (Torem®, Unat®, Toramid®)
NebenwirkungMüdigkeit, Schwindel, tiefer Blutdruck, Magnesium und Kaliummangel, Anstieg des Blutzuckerspiegels, 
Diuretika in der Behandlung des Bluthochdrucks
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