Welche Rolle spielen die Blutfette bei Bluthochdruck?

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Erhöhtes Cholesterin (vor allem das LDL-Cholesterin) schädigt ebenso wie Bluthochdruck die Gefäße. Die Kombination von Hyperlipidämie und Bluthochdruck erhöht das kardiovaskuläre Risiko somit um so mehr. Bluthochdruck und Blutfette wirken bei der Entstehung der Atherosklerose zusammen. Ein hoher Druck in den Gefäßen schädigt die Gefäßwand und ermöglicht dadurch erst den Eintritt von LDL-Cholesterin in die Gefäßwand und die Bildung von atherosklerotischen Plaques in die Gefäßen. Erhöhte Blutfette führen ihrerseits zu einer Störung der Gefäßfunktion (endotheliale Dysfunktion) und begünstigen dadurch die Entstehung der Atherosklerose. Gerade bei Patienten mit Bluthochdruck sollten die Blutfette (wenn diese erhöht sind) daher gesenkt werden.

Verschiedene Stadien der Atherosklerose. Blutfette werden in die Wand der Gefäße eingelagert und führen zur Bildung und Wachstum von sog. Plaques
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