Welche Rolle spielt Schlaf bei Bluthochdruck?

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Die Dauer des Schlafes beeinflusst den Blutdruck. Dies is vor allem bei Patienten  im mittleren Lebensalter von Bedeutung.  Untersuchungen haben gezeigt, dass Personen im Alter zwischen 35-55  welche regelmäßig weniger als 5 Stunden schlafen häufiger Bluthochdruck haben bzw. ein höheres Risiko haben Bluthochdruck zu entwicklen.  Phasen mit Schlafmangel oder „einen schlechte Nacht“ kann bei Hochdruckpatienten zu Blutdruckspitzen und starken Schwankungen des Blutdrucks führen. Ältere Personen brauchen weniger Schlaf. Eine kurze Schlafdauer spielt in dieser Altersgruppe vermutlich keine so große Rolle. Andererseits leiden ältere Menschen auch häufiger über Schlafstörung. Ob dies dazu beiträgt, dass der Blutdruck bei älteren Menschen ansteigt ist ungeklärt. Es besteht aber der Verdacht dass die Schlafdauer, gerade beim älteren Menschen eine Rolle bei der Entstehung von Alzheimer Demenz spielt.

Gerade bei Patienten mit Bluthochdruck sollten auf ausreichenden Schlaf achten. Bei chronischem Schlafmangel kann es zu einer Entgleisung des Blutdrucks kommen.

Auch Schlafstörungen (so fern auch die Dauer des Schlafes reduziert ist) erhöht den Blutdruck und das Herzkreislaufrisiko. Interessanter Weise erleiden 24% mehr Personen im Frühjahr, zum Zeitpunkt der Umstellung auf die Sommerzeit (und der damit verkürzten Schlafdauer) einen Herzinfarkt.

Eine wichtige Rolle für das Herzkreislaufrisiko spielt auch die das Schlafapnoe Syndro bei bei dem es zu nächtliche Atemaussetzer kommt.

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