Wie beeinflusst das sympathische Nervensystem den Blutdruck?

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Das Sympathische Nervensystem wirkt auf unsere Körperfunktionen aktivierend und bereitet uns auf die Flucht und den Kampf vor. Teil dieser Anpassung ist der Anstieg des Blutdruck. Der Anstieg des Blutdrucks entsteht vor allem dadurch das die Arterien „engergestellt“ werden.

Das Sympathische Nervensystem versorgt über feine Nerven auch die Gefäße. Wenn der „Sympathikus“ aktiviert entsteht über diese Nerven ein Impuls welcher die Gefäße verengt. Als Folge steigt der Blutdruck im Gefäßsystem.

Auf Grund äusserer Einflüsse und unserer inneren Wahrnehmung kann es zu einer Aktivierung des sympathischen Nervensystems durch unser Gehirn kommen. Zum Beispiel erhöht die Empfindung von Bedrohung, Angst, Ärger oder Trauer die Funktion des sympathische Nervensystem. Dies erfolgt zum Teil über die Ausschüttung von Stresshormonen, anderseits über die Nervenbahnen selbst. Als Folge empfinden wir „Stress“ und der Blutdruck steigt. Äussere Einwirkungen (und wie wir diese verkraften) spielen somit eine sehr wichtige Rolle bei Bluthochdruck. Der Faktor „Stress“, unterschiedliche Lebensumstände und Persönlichkeitsstrukturen sollten daher bei der Blutdrucktherapie berücksichtigt werden (Lebensstilveränderung).

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