Welche Rolle spielt die Schilddrüse bei Bluthochdruck?

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Bei einer Überfunktion (Hyperthyteose) der Schilddrüse steigt vor allem der systolische Blutdruck. Eine Schildrüsenüberfunktion kann somit die Ursache für Bluthochdruck (Sekundäre Hypertonie) sein und bei Personen die einen Hochdruck haben den Hypertonus verschlimmern. Verantwortlich sind die Schilddrüsenhormone. Diese aktivieren das sympathische Nervensystem und erhöhen nicht nur den Blutdruck sondern auch den Auswurft des Herzens und den Puls. Einen Hochdruck findet man aber auch bei einer Unterfunktion (Hypothyreose) der Schilddrüse.

Eine Erkrankung der Schilddrüse kann die Ursache für Bluthochdruck sein.

So ist der Blutdruck bei ca. 30% aller Patienten mit einer Schilddrüsenunterfunktion erhöht. Meist ist bei einer Unterfunktion der diastolische Blutdruck erhöht. Die Ursache liegt in der reduzierten Wasserausscheidung über die Niere bei einer Unterfunktion. In Folge vermehrt sich das Blutvolumen und der Blutdruck steigt. Da die Schilddrüse eine wichtige Rolle bei Bluthochdruck spielt ist es daher auch wichtig eine Laboruntersuchung mit Bestimmung der Schilddrüsenhormone durchzuführen.

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