Senken Meditation und Autosuggestion das Risiko für eine Herzkreislauferkrankung?

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Obwohl bisher über 400 Studien zum Thema Meditation, Autosuggestion und andere Formen der Entspannungsübungen publiziert wurden, gibt es auf diese Frage noch immer keine definitive Antwort. Die Untersuchten Patientengruppen und die Studiendesigns sind meist nicht vergleichbar. Auch könnten viele Co- Faktoren eine Rolle spielen. Untersucht wurde hier unter anderem der Einfluss von Meditation auf die Gefäßfunktion (Endothelfunktion), Entwicklung von Atherosklerose, der Zucker Stoffwechsel bei Diabetes, das Risiko für einen Herzinfarkt und die Wirkung von Meditation auf den Blutdruck. Auch wenn die Ergebnisse sich zum Teil widersprechen, oft methodisch nicht einwandfrei durchgeführt wurden und eine gewisse Voreingenommenheit der Untersucher bei diesen Studien vorliegt, so ist eine positive Wirkung von Meditation und Autosuggestion (Autogenes Training) anzunehmen da diese Behandlungsformen das vegetative Nervensystem günstig beeinflussen (Sympathikus/Parasympathikus).

Offen bleibt ob die Wirkung von Meditation und Autosuggestion nur einen kurzfristigen- oder auch einen langfristigen Effekt auf den Blutdruck hat. In jedem Fall kann Meditation als unterstützende Massnahme empfohlen werden.

Mediation und Autosuggestion hat einen günstigen Effekt auf das vegetative Nervensystem. Über diese Achse könnten diese auch zu einer Blutdrucksenkung führen.

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