Welche Beschwerden verursacht Bluthochdruck?

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Bluthochdruck ist eine tückische Erkrankung weil er oft keine oder sehr unspezifische Beschwerden macht. Auch sehr hohe Werte werden von vielen Menschen oft erstaunlich gut toleriert. Deshalb wird die Diagnose bei vielen Patienten erst spät gestellt, wenn bereits Schädigungen der Organe vorhanden sind. Messen sie daher ihren Blutdruck regelmäßig. Ein Blutdruckgerät gehört so wie ein Fiebermesser in jeden Haushalt!

Univ. Prof. Dr. Thomas Binder

Patienten mit Bluthochdruck haben meist gar keine Beschwerden. Oft fühlen sie sich sogar besonders wohl. Deshalb bleibt der Bluthochdruck in vielen Fällen auch lange unbemerkt. Wir bezeichnen daher Bluthochdruck auch als „stummen Killer“ (silent Killer). Manche Patienten können aber (in Abhängigkeit von der Höhe des Blutdrucks) über Kopfschmerzen, Nasenbluten, eine „innere Unruhe“ Schwindel oder Beinschwellungen oder Sehstörungen klagen. Während einer Blutdruckkrise kann es auch zu Atemnot und Erstickungsanfällen kommen. Wenn der Bluthochdruck länger besteht und schon Organschädigungen vorliegen kommt es unter anderen zu Beschwerden wie Atemnot, Brustschmerzen, Sehstörungen und Abnahme der Gedächtnisleistung. Auch Potenzstörungen (Erektile Dysfunktion) kann gelegentlich ein Warnsignal sein, dass der Blutdruck zu hoch ist und bereits Gefäßveränderungen vorliegen.

Bluthochdruck kann unter anderem diese Beschwerden verursachen

Manchen Patienten sieht man den Bluthochdruck auch an: Typische ist eine Rötung des Gesichts und das hervortreten von kleinen rote Äderchen an Wange und Nase. Manchmal treten auch die Adern im Bereich der Schläfen stärker hervor.

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